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Routensystem

Route des Weißen Adlers

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
74.8 km
Zeit der Fahrt
5:53h
Für Wen
Für Amateure der kulturellen Erbe, Für Amateure der Natur
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über die Route
Kennzeichnung
Rot-Weiß
Neigung
0.46 %
der höchste Punkt
143 m
der tiefste Punkt
102 m
Summe der Einfahrten
355 m
Summe der Abfahrten
367 m
verbunden mit Green Velo
Ja
Woiwodschaft
Podlaskie
Königreich:
Das Suwałki-Gebiet und der Urwald Augustowska

Die Fahrradroute des „Weißen Adlers“ ist 75 Kilometer lang und verläuft in Form einer Schleife durch den Augustów-Urwald im Osten von Augustów. Diese fast vollständig durch den Wald führende Route verläuft über Waldschneisen und Pfade zwischen den Kiefern des Augustów-Urwaldes. Aufgrund der schwer befahrbaren Waldwege eignet sie sich für erfahrene Radfahrer, die geübt sind in Geländefahrten.

Allgemeiner Streckenverlauf: Augustów, ul. Turystyczna, altes Sägewerk (0,0 km) - Wojciech, Białe-Augustowskie-See (2,1 km) - Studzieniczna (3,9 km) - Friedhof aus dem Ersten Weltkrieg am Waldsee Gajenek (5,9 km) - Woiwodschaftsstraße Nr. 664 (25,8 km) - Bahnhof PKP Jastrzebna (32,7 km) - Krasnybór (35,3 km) - Kryłatka (43,7 km) – Sajno-See, Knotenpunkt von Routen (62,5 km) - Sajenek (69,1 km) - Augustów, ul. Turystyczna, altes Sägewerk (74,5 km).

Ein Ausflug entlang der Route nimmt mit Sicherheit einen ganzen Tag in Anspruch und erfordert wirklich viel Anstrengung. Man ist darauf angewiesen, Proviant und Wasser mitzunehmen, da der Großteil der Route durch Wälder führt. Ein Vorzug der Route sind die dicht verteilten, zum Verweilen einladenden Rastpunkte im Wald, die ganz aus Holz gefertigt sind.  
Die Route ist gut ausgeschildert. Die Wegmarkierungen sind ziemlich gut erkennbar, sie folgen dem Standard des PTTK (Polnische Gesellschaft für Touristik und Landeskunde) und haben eine rote-weiße Farbe. Die Geschichte Polens und patriotische Traditionen sind im Übrigen das Leitmotiv der Route. Diese verläuft durch Gedenkorte, unterwegs gibt es zahlreiche Denkmäler und Kreuze, die an die Unabhängigkeitskämpfe erinnern, die von Polen im Augustów-Urwald in der Zeit der polnischen Teilungen und während der Besatzungszeit gefochten wurden. Ein Vorzug der Route sind auch die dicht verteilten, lehrreichen Informationstafeln. Wegen des Waldcharakters der Route muss man häufig aufpassen, dass man sich nicht zwischen den Gabelungen der Waldpfade verfährt – an den geraden Abschnitten sind ziemlich selten Markierungen angebracht.    
Die Route beginnt am östlichen Stadtrand von Augustów, am Białe-Augustowskie-See, bei einem alten Sägewerk. Hier befindet sich der erste Rastpunkt. Die Route verläuft am südlichen Ufer des Białe-Sees, durch die touristisch bewirtschaftete Gegend des Dorfweilers Wojciech nach Studzieniczna. Auf der Insel im See lohnt es sich, das Mariensanktuarium zu sehen. Neben der Kapelle befindet sich ein Brunnen mit „Wunderwasser“ und eine Skulptur von Johannes Paul II. Von diesem Ort biegt die Route nach Süden ab und führt an einem Friedhof aus dem Ersten Weltkrieg vorbei zum im Wald gelegenen Sajenek-See. Die Route umrundet den See von Norden her und taucht für mehr als 25 Kilometer in die Walddickichte des Augustów-Urwaldes ein. Diese sehr sumpfigen Gebiete sind ein Lebensraum für Wild und stellen eines der größeren Waldgebiete von solcher Dichte in Polen dar. Der Augustów-Urwald hat eine Oberfläche von mehr als 160 000 ha, wovon ca. 25 % in Weißrussland liegen. Er stellt ein Relikt der früheren, undurchdringlichen Wälder dar, die das Grenzgebiet von Litauen, der Rus und Polen bewuchsen. In ihnen wurde früher von polnischen Königen und litauischen Fürsten Wild gejagt. Fast 85 % des Baumbestandes besteht aus Nadelwäldern, in denen seit mehreren Jahrhunderten infolge der Aktivitäten des Menschen und der klimatischen Veränderungen die Kiefer der dominierende Baum ist. Beachtung verdient insbesondere deren lokale Variante, die sogenannte Augustów-Kiefer. Dabei handelt es sich um eine außergewöhnlich emporstrebende und prächtige Unterart dieses Baumes, die hervorragend an die hiesigen Boden- und Klimabedingungen angepasst ist. In einigen Teilen des Urwaldes sind sogar 200 Jahre alte Baumbestände von Kiefern erhalten. Die Route verlässt den Urwald in der Nähe der Bahnstation Jastrzebna und des Dorfes Komaszówka. Im Dorf Krasnybór kann man eine orthodoxe Kirche sehen. Die Route führt weiter durch Felder und anschließend durch die Wälder von Sztabin (Lasy Sztabińskie) und macht einen Bogen, indem sie nach Norden zurückführt und erneut nach etwa 10 Kilometern in den Augustów-Urwald eintaucht. Nach etwa 15 Kilometern erreicht die Route das südliche Ufer des Sajno-Sees, wo sie nach Osten abbiegt und zum Dorf Sajenek gelangt, das am Ufer des Sajno-Sees gelegen ist. Nach weiteren fünf Kilometern durch den Wald endet die Route am Ausgangspunkt in Augustów.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Augustów: Kurort, historische Sehenswürdigkeiten, Seen, touristisches Zentrum, Schifffahrt
  2. Augustów-Kanal
  3. Seen um Augustów
  4. Augustów-Urwald
  5. Historische und traditionelle Objekte
  6. Vielseitige Infrastruktur zur Erholung entlang der Route.

Die Route ist nicht in ihrer Gesamtheit für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt getrennt vom Fahrzeugverkehr, ausschließlich sichere Fahrradwege über öffentliche Wege, gesonderte Fahrradwege sowie verkehrsbefreite Wege, Feld- und Waldwege und andere. Route mit besonderen natürlichen Sehenswürdigkeiten. Die Route ist besonders attraktiv hinsichtlich des Kulturerbes.

Startpunkt:

Augustów, ul. Turystyczna – am alten Sägewerk

Endpunkt:

Augustów, ul. Turystyczna – am alten Sägewerk

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013