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Routensystem

Route der Masurischen Legenden und Erzählungen

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
99.0 km
Zeit der Fahrt
10:00h
Für Wen
Für gelegentliche Fahrräder, Für Amateure der kulturellen Erbe, Für Amateure der schönen Landschaften, Für Amateure der Natur
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über die Route
Kennzeichnung
Grün
Neigung
1 %
der höchste Punkt
193 m
der tiefste Punkt
110 m
Summe der Einfahrten
988 m
Summe der Abfahrten
995 m
Woiwodschaft
Warmińsko-Mazurskie
Königreich:
Nord-Masuren

Die „Fahrradroute der Masurischen Legenden und Geschichten“ ist eine mehr als 100 Kilometer lange, ziemlich schwierige Fahrradroute, die durch den nordöstlichen Teil der Landschaft der Masurischen Seenplatte und zum Teil durch den Borkener Forst (Puszcza Borecka) führt. Unterwegs können Radfahrer vielen ungewöhnliche Holzskulpturen begegnen, von denen jede mit einer lokalen Geschichte oder Legende verbunden ist. Die Route hat keinen Anfang und kein Ende, man kann sie also im Grunde genommen überall beginnen. Die erste Skulptur entlang der Route befindet sich in der Umgebung der Ortschaft Pozezdrze. Dabei handelt es sich, neben Kruklanki, um eine der zwei größeren und besser angeschlossenen Ortschaften entlang der Route. Daher kann man von hier aus den Ausflug auf den Spuren der masurischen Legenden und Geschichten beginnen.

Allgemeiner Streckenverlauf: Pozezdrze, Jezioro Piecek (0,0 km) - Stręgielek (7,6 km) - Gębalka (11,8 km) - Piłaki Wielkie (14,8 km) - Grodzisko (19,9 km) - Wolisko (37,9 km) - Jurkowo (44,5 km) - Sołtmany (51,4 km) - Żywki (60,8 km) - Boćwinka (63,1 km) - Możdżany (65,9 km) - Jeziorowskie (72,1 km) - Kruklanki (75,5 km) - Przerwanki (80,1 km) - Jakunówko (88,3 km) - Kuty (94,1 km) - Pozezdrze, Jezioro Piecek (99,0 km).

Die Route hat thematischen Charakter. Man kann bei der Fahrt durch diese malerische, relativ menschenleere Region fast dreißig Orte und Ortschaften besuchen, mit denen alte Sagen und Geschichten verbunden sind. An den Orten, an denen sie sich angeblich zugetragen haben, wurden Holzskulpturen aufgestellt sowie Tafeln mit der dazugehörigen Geschichte. Entlang der Route wurden ebenso Tafeln mit Karten aufgestellt, die zeigen, wo sich die jeweilige Legende befindet. Die Skulpturen sind wirklich hübsch und interessant, einige von ihnen auch schauderhaft. Sie sind schon einige Jahre alt, das Holz ist also gedunkelt und die Stämme, aus denen sie geschnitzt wurden, sind mit Moos bewachsen. Selbstverständlich ist jede Skulptur unterschiedlich und erzählt eine andere Geschichte. Sie ermuntern zu einer Reise entlang der Route und dazu, die masurischen Legenden und Geschichten kennenzulernen. Die landeskundlichen Qualitäten der Route sind außerordentlich. Die wilden Wälder und Einöden und die zahlreichen Seen zeigen die Region Masuren von einer völlig anderen Seite. Die Route verläuft durch Wildnisse, Moore und Feuchtgebiete, aber auch über offene Felder und Wiesen. Selbstverständlich gibt es Seen, darunter ist der Gołdopiwo der größte von ihnen. Viele Bäche und kleine Flüsse durchschneiden diese hügelige Gegend. Man kann hier leicht wilden Tieren begegnen, die im Borkener Forst lebenden Wisente eingeschlossen. Ein Schaugehege dieser Tiere befindet sich im Herzen des Borkener Forsts, im Dorf Wolisko. Entlang der Route befinden sich auch eine Menge historischer Sehenswürdigkeiten, die hauptsächlich von lokaler Bedeutung sind,  aber von ziemlich interessanter Art. Sie sind gut auf Informationstafeln beschrieben. Die Route führt über Nebenwege und Waldschneisen. Manchmal verschwinden die Pfade, auf denen die Route entlang führt, im Dickicht des Waldes. Die Markierungen entlang der Route sind zwar relativ dicht angebracht, aber schon ziemlich beschädigt. Stellenweise fehlen sie, von daher ist es besser, die Route mit einer guten Karte zu befahren oder mit einer GPS-Spur der Route. Die Strecke ist lang, die Gebiete, durch die sie führt, sind wild, man kann sich also leicht verfahren. Ein zum Glück geringe Teil der Wege besteht aus Abschnitten mit alten Pflastersteinen. Es gibt auch kurze sandige Abschnitte. Das Gelände ist ziemlich hügelig, besonders im nördlichen Teil des Borkener Forsts. Dadurch ist die Route relativ schwer und es ist besser, sie auf zwei Tage zu verteilen.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Masurische Legenden und Volksglaube – Skulpturen und Geschichten, die entlang der Route erzählt werden
  2. Borkener Forst (Puszcza Borecka)
  3. Masurische Seen (Stręgielek, Gołdopiwo und andere)
  4. Zahlreiche historische ländliche Gebäude, darunter alte, masurische Ziegelhäuser
  5. Landschaften und Ausblicke entlang der Route
  6. Wolisko – Schaugehege mit Wisenten.

Die gesamte Route ist für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt getrennt vom Fahrzeugverkehr, ausschließlich sichere Fahrradwege über öffentliche Wege, gesonderte Fahrradwege sowie verkehrsbefreite Wege, Feld- und Waldwege und andere. Die Strecke dient zur aktiven Erholung. Die Route zeichnet sich durch besondere natürliche Sehenswürdigkeiten aus. Die Route bietet besonders reiche Sehenswürdigkeiten hinsichtlich des Kulturerbes. Die Route verfügt über besonders attraktive Aussichten.

Startpunkt:

Die Route hat die Form einer Schleife. Guter Startpunkt: Pozezdrze, Kruklanki

Endpunkt:

Die Route hat die Form einer Schleife. Guter Startpunkt: Pozezdrze, Kruklanki

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013