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Fahrradkönigreiche

Region Sandomierz und das Untere San-Tal

Woiwodschaft
Świętokrzyskie
Königreich:
Region Sandomierz und das Untere San-Tal
Routen im Königreich:
15
Orte im Königreich:
136

Das Radfahrerparadies Sandomierz und das Untere San-Tal liegen im Gesenke und auf der Hochebene bei Sandomierz an der Grenze zweier Woiwodschaften – Heiligkreuz und Karpatenvorland. Dazwischen fließt die Weichsel. An der linken Seite der Weichsel erstreckt sich eine idyllische Landschaft mit Obstplantagen, die im Frühling blühen und im Sommer und im Herbst das Obst reift. Für Abwechslung sorgen Löss-Schluchten mit der berühmtesten Schlucht der Königin Jadwiga in Sandomierz, das 500 Millionen Jahre alte Pfeffer-Gebirge und auf der gegenüber liegenden Seite der Weichsel der Urwald Puszcza Sandomierska und die Wälder Lasy Janowskie. Der Weichseldurchbruch, insbesondere bei Baranów Sandomierski, Sandomierz und Zawichost begeistert durch das wunderschöne Landschaftspanorama. Am allerbesten kann man das Panorama der erwähnten Städte während einer Schiffsreise bewundern.

Hier ist auch das abwechslungsreiche Kulturerbe erhalten geblieben. Wertvolle Andenken hinterließen hier sowohl Zisterzienser (Koprzywnica), Kamaldulenser (Rytwiany) und Juden (Leżajsk, Klimontów) als auch reiche Magnaten (Krzysztof Ossoliński in Ujazd, Familie Leszczyński in Baranów Sandomierski) und Könige (Kasimir der Große in Sandomierz).

 

Hier befinden sich viele interessante Orte, die mit der Erhaltung der hiesigen Traditionen verbunden sind, zum Beispiel Ulanów – ein wichtiges Floßzentrum, dessen Tradition als eine der ersten in Polen die auf die Liste des Kulturerbes aufgenommen wurden, oder Rudnik am San mit dem weltweit bekannten Korbflechtzentrum. Ihren außergewöhnlichen Charme verbreiten: das mittelalterliche Sandomierz, das Schloss in Baranów Sandomierski genannt auch „der kleine Wawel“, das in der Form eines Palazzo in fortezza gebaute monumentale Schloss Krzyżtopór in Ujazd sowie die Basilika in Leżajsk mit ihrer einzigartigen Orgel, eins der wertvollsten Instrumente seiner Art in Europa.

Dieses hier beschriebene Radfahrerparadies ist aber auch aufgrund der vielen Obstplantagen und Gärten ein kulinarisches Paradies. Allein in der Gegend von Sandomierz gibt es über 20.000 Hektar Obstgärten, wo Apfel-, Pflaumen-, Aprikosen-, Pfirsich- und Süßkirschbäume angebaut werden. Auf der Green-Velo-Route kann man sowohl frisches Obst und Gemüse als auch Fruchtsäfte, Rohkostsalate, Eingemachtes sowie die aus regionalen Produkten zubereiteten Speisen kosten. Weingenießer können auch über die Weinroute von Sandomierz fahren und die von den hiesigen Winzern produzierten hochwertigen Weinsorten probieren. Die Apfelroute von Sandomierz führt dafür an Obstgärten, Verarbeitungsbetrieben und Gaststätten vorbei. Aufgrund der ungewöhnlichen Spezifik dieser Landschaft haben viele organisierten Veranstaltungen auch einen kulinarischen Charakter. Man kann zum Beispiel während des Marmeladenfestes Powidlaki in Krzeszów die traditionelle Zwetschgenmarmelade kosten, während des Europäischen Apfelfestes in Obrazów oder des Apfelblütenfestes in Samborzec die Bratäpfel probieren, und während des Tomatenfestes in Dwikozy die Tomatensuppe oder in der Zeit des Guten Käses in Sandomierz die Milchprodukte essen.

Die Green-Velo-Route im Radfahrerparadies Sandomierz und das Untere San-Tal ist ein Vorschlag für diese Radfahrer, die eine sichere Fahrt durch die malerischen Gebiete an der Weichsel, am San und am Wisłok erwarten. Die Route führt in die interessantesten Ecken dieser Gegend und lüftet Schritt für Schritt deren Geheimnisse. Der Routenabschnitt im Karpatenvorland ist fast flach, aber an der Heiligenkreuzseite wird sie leicht hügelig. Die Tour verläuft über lokale Wege mit schwachem Verkehrsaufkommen, zeitweise über Löss-Schluchten oder durch hüglige Obstplantagen und Felder. Es gibt aber auch viele Möglichkeiten, von der Green-Velo-Route abzuweichen. Das größte Netz von Nebenradwegen gibt es bei Leżajsk, Rudnik und Radomyśl am San, Sandomierz, Opatów und Klimontów. In diesen Städten gibt auch die reichhaltigste Auswahl an Unterkunft und Gastronomie.

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013