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"Blaue Seen-Schleife" Fahrradroute

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
79.5 km
Zeit der Fahrt
6:05h
Für Wen
Für Amateure der kulturellen Erbe, Für Amateure der schönen Landschaften, Für Amateure der Natur
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über die Route
Kennzeichnung
Grün
Neigung
0.75 %
der höchste Punkt
148 m
der tiefste Punkt
98 m
Summe der Einfahrten
583 m
Summe der Abfahrten
605 m
Woiwodschaft
Warmińsko-Mazurskie
Königreich:
Nord-Masuren

Die Fahrradtour „Blaues Seenband“ stellt das Angebot dar, einen fast 80 Kilometer langen Radausflug durch den zentralen Teil der Masurischen Seenplatte zu machen, um die Seen Darin, Dobskie und Kisajno herum. Die Route ist gut ausgeschildert und verläuft hauptsächlich auf ziemlich guten, unbefestigten Wegen. Sie führt durch viele alte masurische Dörfer und Siedlungen und kommt dabei an alten Friedhöfen, historischen Palästen und Kirchen vorbei. Ein großer Anreiz der Route sind die schönen Aussichten auf die weiten Tiefen der Masurischen Seen.

Allgemeiner Streckenverlauf: Giżycko Bahnstation PKP (0,0 km) - Piękna Góra (4,4 km) - Doba (17,9 km) - Radzieje (26,6 km) - Sztynort (34,3 km) - Harsz (42,3 km) - Dziaduszyn (46,6 km) - Pozezdrze (52,3 km) - Kruklanki (62,1 km) - Giżycko (79,5 km).

Die Route beginnt und endet in Giżycko – einer Stadt im Zentrum der Masuren. Vom Bahnhof der Stadt verläuft die Strecke nach Osten, durch die Gegend der leider stark zerstörten Feste Boyen. Dabei handelt es sich um die größte Festung von Ostpreußen, die dieses Gebiet früher vor der russischen Eroberung schützte. An der Marina „Piękna Góra“ vorbei  – einem der größten Yachthäfen in Masuren –  führt die Route das südliche Seeufer des Jezioro Niegocin entlang zum Jezioro Dobskie. Vom Dorf Radzieje biegt die Route erneut nach Osten ab und über Sztynort, wo sich einer der größeren masurischen Paläste befindet, der heutzutage leider in verfallenem Zustand ist, verläuft sie in Richtung des Dorfes Harsz. Hier befindet sich auch ein großer Yachthafen. In Harsz kann man zahlreiche, gut erhaltene, alte masurische Bauernhöfe sehen. Im benachbarten Dziaduszyn wiederum befindet sich die Ruine eines Palastes. Von diesem Ort verläuft die Route nach Pozedrze, teilweise entlang der Gleisstränge der früheren Bahnlinie. Dort befindet sich eines der düstereren Bauwerke entlang der ganzen Route, nämlich die Betonbunker des Feldquartiers der SS aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Von hier aus leitete Heinrich Himmler militärische Operationen und Hinrichtungen, die von Hitlers Garde ausgeführt wurden. Die weitere Route führt durch das Dorf Przerwanki nach Kruklanki und läuft am Ufer des nächsten großen masurischen Sees entlang – des Gołdopiwo. In Kruklanki sind ebenso alte Häuser und historische Objekte erhalten. Die Route führt von hier in einem Bogen am See Kurklin entlang, hauptsächlich durch Wälder. Als nächstes orientiert sie sich zurück in Richtung Giżycko. Die Route ist nicht besonders anspruchsvoll und ebenso für weniger fortgeschrittene Radfahrer geeignet. Aufgrund ihrer Länge und der großen Anzahl von Sehenswürdigkeiten unterwegs lohnt es sich, den Ausflug auf zwei Tage zu verteilen. In dieser touristischen Gegend wird es kein größeres Problem darstellen, eine Unterkunft zu finden.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Giżycko – Schloss, Feste Boyen
  2. Sztynort – Ruinen des Palastes
  3. Dziaduszyn – Ruinen des Palastes
  4. Pozezdrze – Quartier der SS
  5. Aussichten auf die Masurischen Seen
  6. Alte Hütten, Friedhöfe, Kirchen in den masurischen Dörfern.

Die Route ist nicht in ihrer Gesamtheit für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt ausschließlich über verkehrsfreie Wege oder über örtliche Wege mit geringem und sehr geringem Verkehrsaufkommen, ohne gefährliche Kreuzungen. Die Route zeichnet sich durch besondere natürliche Sehenswürdigkeiten aus. Die Route bietet besonders reiche Sehenswürdigkeiten hinsichtlich des Kulturerbes. Die Route verfügt über besonders attraktive Aussichten.

Startpunkt:

Giżycko, Platz vor dem Bahnhof (PKP) und Busbahnof (PKS)

Endpunkt:

Giżycko, Platz vor dem Bahnhof (PKP) und Busbahnof (PKS)

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013