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Routensystem

Blaue Fahrradroute im Forstrevier Srokowo

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
11.6 km
Zeit der Fahrt
2:00h
Für Wen
Für gelegentliche Fahrräder
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über die Route
Kennzeichnung
Blau
Neigung
0.62 %
der höchste Punkt
80 m
der tiefste Punkt
60 m
Summe der Einfahrten
72 m
Summe der Abfahrten
87 m
Woiwodschaft
Warmińsko-Mazurskie
Königreich:
Nord-Masuren

Eine kurze, mit blauen Schildern gekennzeichnete Fahrradroute in Form einer 11 Kilometer langen Schleife, die durch die Wälder des Forstamts Srokowo verläuft. Die Sehenswürdigkeiten dieser erholsamen Route sind einige alte Dörfer, zwei Naturschutzgebiete sowie die Schleusen des unvollendeten Masurischen Kanals.

Allgemeiner Streckenverlauf: Waldparkplatz in der Umgebung von Osikowo (0,0 km) – Masurischer Kanal (2,1 km) - Bajory Wielkie (4,0 km) - Osikowo (10,1 km) – Waldparkplatz in der Umgebung von Osikowo (11,5 km).

Die Route beginnt und endet auf dem Waldparkplatz im Osten von Osikowo, an der Straße nach Srokowo. Dieses Städtchen ist etwa 6 Kilometer vom Parkplatz entfernt. Srokowo war früher eine Stadt. Nach den Zerstörungen, die die letzten Jahre des Zweiten Weltkrieges brachten, wurden ihr jedoch das Stadtrecht entzogen. Die erste Erwähnung der Siedlung Dryfort, wie Srokowo früher hieß, stammt aus dem 14. Jh. Das am Fluss Omet gelegene Städtchen war klein und hat niemals Stadtmauern besessen. Von der städtischen Vergangenheit von Srokowo zeugt das barocke Rathaus aus dem 18. Jahrhundert mit dem erhaltenen Wappen des brandenburgischen Kurfürsten Johann Sigismund (1572 – 1619). Zu den wertvollen historischen Gebäuden der Ortschaft gehören die gotische Kreuzerhöhungskirche aus dem 15. Jahrhundert sowie ein Speicher aus dem 18. Jahrhundert. Der heutige Name wurde der Ortschaft im Jahr 1950 verliehen, zu Ehren des polnischen Geografen Stanisław Srokowski, des Vorsitzenden der Staatlichen Kommission zur Festlegung der Namen von Ortschaften, die Polen nach 1945 einverleibt wurden. Die Route verläuft im ersten Teil auf Waldwegen. Da es so gut wie keine Kennzeichnungen der Route gibt, ist eine Karte oder eine GPS-Spur unerlässlich. Andernfalls besteht ein erhebliches Risiko sich zu verfahren. Der erste Halt entlang der Route ist eine kleine Brücke am Masurischen Kanal. Diese unvollendete, hydrotechnische Konstruktion sollte die Großen Masurischen Seen über den Fluss Pregoła (dt. Pregel) mit der Ostsee verbinden. In der Nähe von Leśniewo, am Anfang des Kanals, sind die monumentalen Betonschleusen sehenswert. Leider ist der nördliche Teil des Kanals stark beschädigt und zugewachsen. In der Nähe der Brücke, etwa 600 Meter in Richtung Süden, kann man die unvollendete Schleuse Bajory Małe sehen. Der Zugang zu ihr führt durch einen Wald von Brennnesseln, aber es lohnt sich, diese geheimnisvolle Konstruktion zu sehen. Die weitere Route führt durch die Dörfer Bajory Małe und Bajory Wielkie und erneut zum Masurischen Kanal. An dieser Stelle biegt die Route Richtung Süden ab und verläuft nahe der Naturreservate Kałeckie Błota und Bajory. Dieser Teil der Route führt über typische, überwucherte Waldwege. In den Naturreservaten steht die Sumpfvegetation unter besonderem Schutz. Die waldigen Moraste bieten vielen Tierarten Unterschlupf, darunter solch seltenen Raubtieren wie Wölfe, Fischotter und große Pflanzenfresser. Auf der Route kann man einige schöne, majestätische Bäume antreffen, darunter riesige Eichen. Man kann hier Elchen begegnen und auch vielen geschützten Arten von Sumpfvögeln. Nach einigen Kilometern kehrt die Route durch die Wälder an den Anfangspunkt auf dem Waldparkplatz zurück.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Wälder des Forstamts Srokowo - Naturschutzgebiete: Bajory, Kałeckie Błota
  2. Masurischer Kanal.

Die Route ist nicht in ihrer Gesamtheit für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt ausschließlich über verkehrsfreie Wege oder über örtliche Wege mit geringem und sehr geringem Verkehrsaufkommen, ohne gefährliche Kreuzungen. Die Strecke dient zur aktiven Erholung.

Startpunkt:

Waldparkplatz in der Umgebung von Osikowo

Endpunkt:

Waldparkplatz in der Umgebung von Osikowo

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Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013