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Routensystem

Gelbe Fahrradroute in der Gemeinde Korsze

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
29.8 km
Zeit der Fahrt
2:38h
Für Wen
Für Amateure der Mountainbikers
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über die Route
Kennzeichnung
Gelb
Neigung
0.97 %
der höchste Punkt
146 m
der tiefste Punkt
56 m
Summe der Einfahrten
290 m
Summe der Abfahrten
305 m
Abschnitte mit hohem Hang
1
Woiwodschaft
Warmińsko-Mazurskie
Königreich:
Ermland und Umgebung

Die gelbe Route in der Gemeinde Korsze ist eine 30 km lange Schleife durch den südlichen Teil dieser Gemeinde. Sie wird Radfahrern empfohlen, die leichte Mountainbikes mögen. Die Strecke ist ziemlich hügelig und abwechslungsreich. Die Wege sind schwach gekennzeichnet, aber es gibt viele Rastpunkte und Informationstafeln zu Sehenswürdigkeiten. Entlang der Route gibt es malerische Aussichten und zahlreiche historische Bauten. Sie führt hauptsächlich über Schotterwege, von daher werden für die Strecke Mountainbikes mit breiten Reifen empfohlen.

Allgemeiner Streckenverlauf: Korsze, Bahnstation (0,0 km) - Olszynka (3,0 km) - Błogoszewo (4,6 km) - Kraskowo (8,0 km) - Babiniec (11,9 km) - Tolkowo (14,5 km) - Babiniec (17,1 km) - Gudniki (20,3 km) - Trzeciaki (22,3 km) - Wandajny (25,9 km) - Korsze (30,0 km).

Die Route beginnt und endet in der Nähe der Bahnstation Korsze. Die Siedlung entwickelte sich in der zweite Hälfte des 19. Jh., dank der Entscheidung, hier einen großen Eisenbahnknotenpunkt anzulegen. An diesem Ort kreuzten sich die Fernstrecken Königsberg – Odessa und Berlin – Wilna. Die Ortschaft wurde von Eisenbahnern in Besitz genommen und das Leben fand für Jahre um den Bahnhof herum statt. Die wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten in Korsze sind die Wassertürme der Eisenbahn. Besonders wertvoll ist ein Turm mit einem kugelförmigen Behälter. Dabei handelt es sich um einen von drei Türmen mit solcher einer Konstruktion, die in Polen erhalten sind. An den Eisenbahncharakter der Stadt erinnert auch die historische Dampflokomotive, die auf dem Bahnhofsgelände steht. Im ersten Teil führt die Route nach Osten durch die Dörfer Olszynka und Błogoszewo, wo zum Teil die Überreste ehemaliger Gutshof- und Parkanlagen erhalten sind. Aus Błogoszewo biegt die Route nach Süden ab und führt durch hügelige Gegenden, auf geschotterten Wald- und Feldwegen. Unterwegs gibt es schöne Aussichten und zahlreiche Windräder. Im Dorf Kraskowo kann man eine gotische Kirche sehen. In Babiniec führt die Route zum Dorf Tołkowo, in dem eine weitere gotische Kirche erhalten ist, neben der sich die Friedhofskapelle der Familie von Brocke befindet und die Überreste ihrer von einem Park umgebenen Residenz. Die Route kehrt nach Babiniec zurück und verläuft weiter, nach Westen, zum Dorf Gudniki, erneut auf unbefestigten Wegen. Hier kann man eine weitere gotische Kirche und die Grabkapelle der Familie von der Groeben sehen. Ein Denkmal neben der Kirche erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Vom Dorf Gudniki biegt die Route nach Norden ab und führt nach Korsze. Unterwegs kann man im Dorf Wandajny die Überreste einer weiteren Gutshofanlage sehen. Die letzten vier Kilometer der Strecke verlaufen auf der Woiwodschaftsstraße und die Route endet wieder in Korsze.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Korsze – Bahnhofsanlage
  2. Olszynka – Gutshof aus dem 19. Jahrhundert
  3. Błogoszewo – Hof- und Parkanlage
  4. Kraskowo – gotische Kirche
  5. Tołkiny – gotische Kirche, Überreste einer Gutshofanlage
  6. Gudniki – gotische Kirche, Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, Friedhofskapelle
  7. Wandajny – Überreste einer Gutshofanlage

Die gesamte Route ist für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt ausschließlich über verkehrsfreie Wege oder örtliche Wege mit geringem und sehr geringem Verkehrsaufkommen, keinerlei gefährliche Kreuzungen. Route für Mountainbiker und Liebhaber von Geländefahrten.

Startpunkt:

Korsze, Ortszentrum

Endpunkt:

Korsze, Ortszentrum

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013