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Routensystem

Fahrradroute Jastrzębia - Zdebrz

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
75.0 km
Zeit der Fahrt
9:00h
Für Wen
Für Amateure der schönen Landschaften, Für Amateure der Natur, Für Amateure der Mountainbikers
Schwierigkeitsgrad
Für Profis
Über die Route
Kennzeichnung
Blau
Neigung
1.43 %
der höchste Punkt
328 m
der tiefste Punkt
183 m
Summe der Einfahrten
1077 m
Summe der Abfahrten
1046 m
Abschnitte mit hohem Hang
26
Woiwodschaft
Lubelskie
Königreich:
Roztocze

Die Fahrradroute Jastrzębia – Zdebrz ist eine wahre Herausforderung für Liebhaber von Radtouren durchs Gelände. Die 75 km lange Route ist reich an Aussichten und führt durch einen der schönsten Abschnitte der Region um Lublin. Weite Landschaften, ziemlich gute (bei schönem Wetter) Feld- und Waldwege, Pfade und Waldschneisen, auf denen die Route verläuft, sowie beinahe 1 Kilometer Anstiege und Abfahrten haben zur Folge, dass einem erfahrenen Radfahrer mit guter Kondition die Bewältigung dieser Route viel Spaß machen wird. Der größte Anreiz der Route sind die schönen Aussichten unterwegs, aber wir begegnen auch vielen alten Dorfhütten sowie reizvollen Holzkirchen und gepflegten Wegkapellen.

Allgemeiner Streckenverlauf: Biłgoraj (0,0 km) - Kąty (13,3 km) - Stara Wieś (17,0 km) - Radziecin (18,8 km) - Gródki (33,1 km) - Zalawcze (39,6 km) - Turobin (42,7 km) - Rokitów (45,3 km) - Gilów (52,5 km) - Hosznia Ordynacka (55,8 km) - Majdan Abramowski (58,8 km) - Jędrzejówka (60,4 km) - Teodorówka (66,0 km) - Wola Radziecka (69,8 km) - Trzesiny (75,0 km).

Die Route verläuft aus Biłgoraj in nördlicher Richtung zur Ortschaft Turobin, wo sie nach Süden umkehrt und das Dorf Trzesiny erreicht. Die Route ist gut ausgeschildert und intuitiv geführt, wobei an einigen Stellen eine Kennzeichnung an Gabelungen von Feldwegen fehlt. Um sie zu befahren, sollte man einen ganzen Tag einplanen (mindestens 10 Stunden) und entsprechend Proviant, Wasser und entsprechende Ausrüstung mitnehmen. Man kann die Route auch auf zwei Tage verteilen, was angesichts der Schönheit der Gegend und des schweren Charakters der Route eine ziemlich sinnvolle Idee ist. In diesem Fall finden wir Unterkunft auf einem der Ferienbauernhöfe. Es gibt hier allerdings nicht allzu viele davon, deshalb ist es empfehlenswert, sich bereits vorher nach einer Unterkunft für die Nacht umzuschauen. Der erste Abschnitt der Route, von Biłgoraj zum Dorf Wola Kątecka, führt für ca. 10 km leicht ansteigend durch die weiten, dichten Wälder des Urwaldes von Sandomierz. Dieser Abschnitt verläuft hauptsächlich entlang von Waldschneisen und am Rande des Weges befinden sich zahlreiche Moore und Feuchtgebiete. Der zweite Abschnitt der Route, zwischen Wolą Kątecką und Turobin, hat einen völlig anderen Charakter. Die Route, die von Osten her an der nahe gelegenen Stadt Frampol vorbei führt, erklimmt die nächsten Anhöhen, die dem Radfahrer unvergessene Ausblicke bieten. Von Waldketten durchzogene Felder erstrecken sich am Horizont und die Anhöhen gewinnen langsam an Schärfe. Die schöne Agrarlandschaft ist eine der reizvollsten in der ganzen Region von Roztocze. Obwohl uns die ganze Zeit Anstiege und Abfahrten durch zahlreiche Hohlwege bevorstehen, fahren wir nach Norden auf dem Kamme einer massiven Anhöhe. Das erleichtert die Bewältigung der Hügel und sorgt für hervorragende Ausblicke. Die Route gelangt zum Rand der Anhöhen hinter der Ortschaft Gródki. Von diesem Ort bis zum Sitz des Landkreises Turobin, der im Flusstal des Por gelegen ist, müssen wir auf einem Abschnitt von 2 Kilometern eine Differenz von 100 Höhenmetern überwinden. Da wir in Richtung Norden fahren, handelt es sich dabei zum Glück um eine Abfahrt. Der nächste Abschnitt der Route führt für ca. 10 km das Tal dieses Flüsschens entlang, und die Route führt uns zur kleinen Ortschaft Turobin, wo man sich erholen und Proviant und Getränke aufstocken kann. Es gibt hier auch mehrere Sakralbauten. Hier haben wir etwa die Hälfte der Strecke erreicht. Von Turobin kehrt die Route nach Süden zurück und führt uns wieder in die Hügel von Roztocze und in Richtung der Wälder von Biłgoraj. Dadurch können wir bereits bekannte Erhebungen sehen, aber aus einer veränderten Perspektive. Vom Niveau des Pora-Tals überwinden wir erneut etwa 100 Höhenmeter. Diesmal ist es aber erheblich schwieriger, da wir weitere Kämme und Anhöhen überqueren, wobei wir ein paar ordentliche Anstiege und Abfahrten zu bewältigen haben. Auf einer der Anhöhen, in Hosznia Ordynacka, befindet sich ein Aussichtsturm. Von diesem aus lässt sich die Landschaft der „Kleinen Schweiz“ am besten bewundern, wie diese Region manchmal genannt wird. Die Anhöhen und Hügel begleiten uns fast auf der ganzen Route bis zu ihrem Ende in der Ortschaft Trzesiny. Man muss jedoch bedenken, dass zusammen mit der Rückfahrt nach Biłgoraj (z. B. auf der gelben Route „Wzgórze Polak“) die vom Radfahrer zurückgelegte Distanz mehr als 100 km beträgt. In Verbindung mit der Schwierigkeit der Route ist deren Bewältigung innerhalb von einem Tag eine wirklich große Leistung.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Biłgoraj – Sakralbauten, Grenzlandstädtchen (Miasteczko Kresowe)
  2. Wälder von Biłgoraj (Anfang der Route - ca. 10 km dichtes Waldgebiet)
  3. Aussichtsturm in Hosznia Ordynacka
  4. Landschaften des Hügellandes von Roztocze
  5. Traditionelle ländliche Bebauung (Hütten, kleine Kapellen)

Die Route ist nicht in ihrer Gesamtheit für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt getrennt vom Fahrzeugverkehr, ausschließlich sichere Fahrradwege über öffentliche Wege, gesonderte Fahrradwege sowie verkehrsbefreite Wege, Feld- und Waldwege und andere.  Route für Mountainbiker und Liebhaber von Geländefahrten. Route mit besonderen natürlichen Sehenswürdigkeiten. Die Route bietet besonders attraktive Aussichten.

Startpunkt:

Biłgoraj, Plac Wolności (Marktplatz)

Endpunkt:

Trzęsiny, Kreuzung im Ortszentrum

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013