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Routensystem

Blaue Fahrradroute in der Gemeinde Cieszanów

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
36.0 km
Zeit der Fahrt
3:30h
Für Wen
Für Amateure der kulturellen Erbe
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über die Route
Kennzeichnung
Blau
Neigung
0.45 %
der höchste Punkt
235 m
der tiefste Punkt
208 m
Summe der Einfahrten
157 m
Summe der Abfahrten
168 m
Woiwodschaft
Podkarpackie
Königreich:
Roztocze

Die blaue Route in der Gemeinde Cieszanów ist eine von vier Fahrradrouten, die in Form eines Rundweges durch die Umgebung von Cieszanów verlaufen. Die Route beträgt 36 Kilometer und führt über relativ gute Wege. Unterwegs kommt man an einigen interessanten historischen Sehenswürdigkeiten vorbei. In der Nähe von Cieszanów sind griechisch-katholische Kirchen aus Holz und aus Mauerwerk erhalten, sowie zahlreiche Steinkreuze, die sog. Kreuze aus Brusno. In der an der Strecke gelegenen Ortschaft Gorajec wiederum finden im Sommer bekannte Veranstaltungen statt, wie das Festival „Folkowisko“. Die Route ist relativ gut ausgeschildert und mit neuen Rastplätzen für Radfahrer ausgestattet.

Allgemeiner Streckenverlauf: Cieszanów, Freizeitanlage „Wędrowiec“ (0,0 km) - Niemstów (10,0 km) - Stary Lubliniec (16,7 km) - Nowy Lubliniec (18,5 km) - Gorajec (31,1 km) - Cieszanów, Freizeitanlage „Wędrowiec“ (36,0 km).

Die Route ist relativ einfach und kurz und eignet sich für einen erholsamen Radausflug. Cieszanów, in dem die Route beginnt und endet, ist ein kleines Städtchen, dessen Geschichte ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Es gibt hier einige Sakralbauten, darunter die stark zerstörte Synagoge und der jüdische Friedhof, die griechisch-katholische Kirche St. Georg aus dem Jahr 1900 sowie die katholische Kirche. Es ist die für das Grenzland typische bauliche Struktur der Stadt erhalten, mit einem kleinen Marktplatz im Ortszentrum. Im östlichen Teil der Kleinstadt befindet sich die große Freizeitanlage „Wędrowiec“, mit Freizeiteinrichtungen und Übernachtungsmöglichkeiten. Die Route beginnt bei der Freizeitanlage am Fluss Brusienka. Von diesem Ort verläuft die Strecke nach Westen zum Dorf Niemstów. Hier kann man eine orthodoxe Kirche mit Mauerwerk aus dem 20. Jahrhundert sehen, die heute zu einer katholischen Kirche umfunktioniert ist. Im Dorf befinden sich die Gebäude eines ehemaligen staatlichen Landwirtschaftsbetriebs, die heute stark zerstört sind. Die Route verläuft weiter nach Norden und kommt dabei an einem Wasserspeicher am Bach Wirowa vorbei. Sie führt durch Felder zum Dorf Stary Lubliniec, in dem sich eine weitere orthodoxe Kirche aus Mauerwerk befindet. Die Kirche wurde in der Zwischenkriegszeit gebaut und sie erfüllt heute ebenfalls die Funktion einer katholischen Kirche. Als nächstes führt die Route nach Osten, am Rand der weiten Wälder der Puszcza Solska entlang, zum Dorf Gorajec. Diese Ortschaft, die früher hauptsächlich mit den blutigen Ereignissen im Zusammenhang mit den polnisch-ukrainischen Kämpfen verbunden wurde, ist heute für das Festival „Folkowisko“ und andere Veranstaltungen bekannt, die von hiesigen Liebhabern volkstümlicher Kultur organisiert werden. Man sollte hier unbedingt eine der schönsten und ältesten griechisch-katholischen Kirchen in Polen sehen, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Aus Gorajec kehrt die Route nach Cieszanów zurück und beendet damit die Rundfahrt.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Cieszanów - Sakralbauten, bauliche Struktur der Ortschaft
  2. Niemstów – ehemalige orthodoxe Kirche aus Mauerwerk
  3. Stary Lubliniec – ehemalige orthodoxe Kirche aus Mauerwerk
  4. Gorajec – orthodoxe Kirche, Friedhof, Sakralbauten, Chutor Gorajec – folkloristische Veranstaltungen.

Die Route ist nicht in ihrer Gesamtheit für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt ausschließlich über verkehrsfreie Wege oder über Landstraßen mit geringem und sehr geringem Verkehrsaufkommen, ohne gefährliche Kreuzungen. Die Route bietet besondere Sehenswürdigkeiten hinsichtlich des Kulturerbes.

Startpunkt:

Cieszanów, Freizeitanlage „Wędrowiec“

Endpunkt:

Cieszanów, Freizeitanlage „Wędrowiec“

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Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013