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Touren

Auf den Spuren von Natur und Gedenken

Tourist

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
39.2 km
Zeit der Fahrt
3:00h
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über den Ausflug
Die Fahrzeit mit Besichtigung
270 min
der höchste Punkt
333 m
der tiefste Punkt
251 m
Woiwodschaft
Lubelskie
Königreich:
Roztocze

Ein kurzes Nachdenken am Gedächtnisort für die Opfer des Holocaust sowie zahlreiche Baudenkmäler der griechisch-katholischen Kirche – das sind die Hauptgründe für einen Besuch in Bełżec, Zatyle und Narol. Und alles in der Umgebung der unberührten, sauberen und schönen Natur, mit einer Quelle in Łukawica, wo – wie manche sagen – der Fluss Tanew seinen Anfang nimmt.

Die Route verläuft teilweise durch das Gebiet der Woiwodschaft Lubelskie und zum Teil durch die Woiwodschaft Podkarpackie. Unterwegs kann man interessante Sehenswürdigkeiten der beiden Woiwodschaften und außergewöhnliche Natur besichtigen. Die Strecke ist nicht besonders anspruchsvoll, jedoch sehr wechselhaft. Ein Teil der Route führt über eine Asphaltstraße durch weite landwirtschaftliche Flächen, ein Teil durch Wälder über sandige und feste Waldwege. Die Tour beginnt auf dem Ring der Stadt Narol. Ein steiler, vom Wald umzäunter Weg an der Ausfahrt aus der Stadt führt direkt zum barocken Schloss. Wir fahren am Schloss vorbei und folgen dem Ostpolnischen Radweg Green Velo bis zum Ort Bełżec. In der Ortschaft Podlesina biegen wir rechts ab, entsprechend der Markierung des roten Radwegs nach Bełżec. Unterwegs fahren wir durch die Ortschaft Chyże, wo man an der Kapelle eine Pause einlegen kann. Anschließend sollte man zwei wichtige Sehenswürdigkeiten der Tour besichtigen: die griechisch-katholische Kirche und das einen Kilometer weiter liegende Museum – Erinnerungsort an das deutsche Vernichtungslager. Wir fahren weiter entlang der Gleise, teilweise über den Radweg An der Sołokija, vorbei am Aussichtspunkt auf dem Hügel Łysa Góra und an einem Beobachtungsbunker der Molotow-Linie. Nachdem man die Ortschaft Zatyle hinter sich gelassen hat, folgt der letzte Streckenabschnitt – eine Wonne für Natur- und Ökologiebegeisterte. In der Nähe liegen die Ortschaften Lubycza Królewska und Dęby. Anschließend fährt man an den Holzbauten im Dorf Łukawica und einem großen See vorbei. Die Route endet auf dem Markt in Narol, wo wir mit etwas Glück einen Auftritt der lokalen Tanz- und Gesanggruppen erleben können.

Route:

  • Narol (0 km)
  • Podlesina (7 km)
  • Chyże (10 km)
  • Bełżec (14 km)
  • Zatyle (22 km)
  • Łukawica (34 km)
  • Narol (39 km)

Die Route ist teilweise gekennzeichnet:

  • ein Teil der Strecke: Ostpolnischer Radweg Green Velo und der rote CSR Roztocze
  • ein Abschnitt des Radwegs An der Sołokija
  • Łukawica – Narol: Abschnitt des gelben Radwegs

Straßendecke:

  • lokale Asphaltstraßen: rund 85%
  • Feld- und Waldwege: rund 15%

Sehenswürdigkeiten entlang der Route:

  • Narol – wird als die Kammermusikhauptstadt von Roztocze bezeichnet, wegen der zahlreichen Konzerte und Feste, die dort stattfinden. Auf dem Ring befindet sich ein Rathaus mit Lauben und einem kleinen Turm, ihm gegenüber die Pfarrkirche St. Marien, von einer Mauer umgeben. Ca. einen Kilometer westlich von der Stadtmitte steht die alte griechisch-orthodoxe Kirche aus dem Jahr 1899 (heute ein Konzert- und Ausstellungszentrum).
  • Barockes Schloss der Familie Łoś – eine prunkvolle zweigeschossige Residenz, von einer schönen italienischen Gartenanlage umgeben.
  • Chyże – Kapelle des hl. Antonius aus dem 19. Jh.
  • Bełżec – eine griechisch-katholische Kirche aus dem Jahre 1756 und ein Museum – Gedächtnisort auf dem Gelände des ehemaligen deutschen Vernichtungslagers.
  • Zatyle – Kapelle und Denkmal für die Zuginsassen, die von der Ukrainischen Aufständischen Armee im Juni 1944 ermordet wurden.
  • Lubycza Królewska – große Ortschaft auf der Straße von Zamość nach Lemberg, in deren Nähe sich viele Bunker und Panzerschutzstellungen der sog. Molotow-Linie aus den Jahren 1939–1941 befinden. Sie ist seit Langem für den Anbau von Liebstöckel (poln. lubczyk) bekannt.
  • Dęby – ein Ort in der Nähe von Lubycza Królewska, bekannt durch die ersten Windkraftanlagen von Roztocze, die auf landwirtschaftlichen Flächen aufgestellt werden.
  • Łukawica – der riesige See bildet den Anfang eines Baches mit demselben Namen. Die lokale Bevölkerung ist der Meinung, dass dort einer der größten Flüsse von Roztocze – Tanew beginnt.
Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013