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Routensystem

Fahrradroute Nr. 3 (grün) in der Gemeinde Lidzbark Warmiński

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
8.4 km
Zeit der Fahrt
0:41h
Für Wen
Für gelegentliche Fahrräder, Für Familien mit Kindern
Schwierigkeitsgrad
für Anfänger
Über die Route
Kennzeichnung
Grün
Neigung
0.68 %
der höchste Punkt
91 m
der tiefste Punkt
68 m
Summe der Einfahrten
58 m
Summe der Abfahrten
60 m
verbunden mit Green Velo
Ja
Woiwodschaft
Warmińsko-Mazurskie
Königreich:
Ermland und Umgebung

Eine kurze, erholsame Fahrradroute, die durch die Wälder in der Umgebung von Wielochowo führt, im Norden von Lidzbark Warmiński. Die Route beträgt nur 8,5 Kilometer und kann als Ergänzungsvorschlag für einen Ausflug aus Lidzbark an den Wielochowskie-See dienen – in diesem Fall ist die Strecke ca. 17 Kilometer lang. Sie ist ein idealer Vorschlag für einen kurzen Familienausflug mit dem Fahrrad. Zum Teil besteht die Strecke aus asphaltierten Wegen, die praktisch frei von Autoverkehr sind, und zum Teil aus unbefestigten Wegen durch Felder. Entlang der Route gibt es keine historischen Sehenswürdigkeiten, aber ihr größter Vorzug sind die malerischen Ausblicke auf die Felder und Wälder, die die hügelige Gegend bewachsen.

Allgemeiner Streckenverlauf: Wielochowo, Freibad (0,0 km) - Jagoty (3,0 km) - Radwanderweg Green Velo in der Nähe des Dorfes Nerwiki (5,5 km) - Wielochowo, Freibad (8,5 km).

Bis zur ersten Teilung Polens gehörte Wielochowo zu den Ländereien der ermländischen Könige, ähnlich wie der Rest der historischen Region Ermland, die Königlich-Preußen angehörte. Die bischöflichen Ländereien formten im Herzen des Deutschordensstaates ein unregelmäßiges Dreieck, das sich von Frauenburg (dem heutigen Frombork) und Braunsberg (dem heutigen Braniewo) am Frischen Haff nach Allenstein (dem heutigen Olsztyn) und Rößel (dem heutigen Reszel) in Masuren erstreckte.
Der Wielochowskie-See, dessen Oberfläche 57 ha beträgt, ist der Lidzbark nächstgelegene See. Er gewann schnell an Popularität als Erholungsort und Ziel von Sonntagsausflügen der Bewohner von Lidzbark. Für die Besucher am südlichen Ufer des Gewässers wurde ein Strand mit Stegen und ein Parkplatz eingerichtet. Ebenso gibt es hier einen Rastplatz für Radfahrer, die auf dem Radwanderweg Green Velo unterwegs sind.
Der erste Teil der Route verläuft auf einem wenig befahrenen Asphaltweg zum Dorf Jagoty. In den benachbarten Wäldern befinden sich Bunker und Befestigungen des sog. „Heilsberger Dreiecks“, die vor dem Zweiten Weltkrieg von der deutschen  Armee gebaut wurden. Die befestigte Stellung schützte Ostpreußen, und der Versailler Vertrag untersagte ihren Bau im Süden von Heilsberg (dem heutigen Lidzbark Warmiński). Aus diesem Grund befand sich die Stadt sozusagen im Keil dieser befestigten Stellungen, die in nördlicher Richtung nach Bartenstein (dem heutigen Bartoszyce) und in westlicher Richtung nach Wormditt (dem heutigen Orneta) verliefen. Von daher stammt der Name der Befestigungen, da Heilsberg sich quasi an der Spitze dieser Stellungen befand. Einen Teil von ihnen kann man bis heute in den Wäldern finden. Die Route biegt in Jagoty nach Westen ab und führt am Waldrand entlang in die Nähe des Dorfes Nerwiki. Von diesem Ort führt die Route zurück nach Wielochowo, zusammen mit dem Radwanderweg Green Velo. Die Schleife endet beim Freibad am See.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Wielochowskie-See – Freibad

Die gesamte Route ist für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt ausschließlich über verkehrsfreie Wege oder örtliche Wege mit geringem und sehr geringem Verkehrsaufkommen, keinerlei gefährliche Kreuzungen. Die Route ist besonders empfehlenswert für Eltern mit Kindern und Transportanhängern für Kinder.  Die Strecke dient zur aktiven Erholung.

Startpunkt:

Wielochowo, in der Nähe des Freibades

Endpunkt:

Wielochowo, in der Nähe des Freibades

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013