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Routensystem

Fahrradroute Nr. 4 (blau) in der Gemeinde Lidzbark Warmiński

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
30.6 km
Zeit der Fahrt
2:25h
Für Wen
Für Amateure der Mountainbikers
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über die Route
Kennzeichnung
Blau
Neigung
0.99 %
der höchste Punkt
132 m
der tiefste Punkt
44 m
Summe der Einfahrten
268 m
Summe der Abfahrten
280 m
Abschnitte mit hohem Hang
2
verbunden mit Green Velo
Ja
Woiwodschaft
Warmińsko-Mazurskie
Königreich:
Ermland und Umgebung

Die blaue Fahrradroute in der Gemeinde Lidzbark Warmiński ist eine ca. 30 Kilometer lange Strecke, die aus Lidzbark Warmiński zum Sanktuarium in Stoczek Klasztorny und zurück führt. Sie verläuft durch malerische, hügelige Gegenden, teilweise im Łyna-Tal. Aufgrund der Länge, der relativ schwer zu befahrenden Wege und der zu bewältigenden Höhenunterschiede wird die Route geübteren Radfahrern empfohlen, die mit Mountainbikes unterwegs sind.

Allgemeiner Streckenverlauf: Lidzbark Warmiński, Kreuzung ul. Dąbrowskiego und ul. Polna - Koniewo (4,4 km) - Kotowo (10,7 km) - Łyna - Morawa (12,0 km) - Stoczek Klasztorny (20,0 km) - Kierwiny (23,0 km) - Sarnowo (26,5 km) - Lidzbark Warmiński, Tankstelle an der Landesstraße Nr. 51 im östlichen Teil der Stadt (30,4 km).

Anfang und Ende der Route befinden sich in Lidzbark Warmiński, einem Ort, der 1308 das Stadtrecht erhielt. Von Mitte des 14. Jh. bis zum Ende des 18. Jh. war er die Hauptstadt des Ermlands – ein wichtiges wirtschaftliches, kulturelles und religöses Zentrum der Region. Im Stadtzentrum ist die mittelalterliche bauliche Struktur erhalten, die Stadtmauern mit dem Hohen Tor (Wysoka Brama), die historische Bebauung des Marktplatzes, darunter das Rathaus aus dem 19. Jahrhundert. Das prägnanteste historische Bauwerk der Stadt ist die Burg Heilsberg, die Residenz der ermländischen Bischöfe – eines der wertvollsten Gebäude dieser Art in Polen.
Der erste Teil der Route verläuft im Flusstal der Łyna, die sie für etwa 10 Kilometer begleitet. Zwischen den Ortschaften Kotowo und Morawa überquert die Route den Fluss, der an dieser Stelle ziemlich schmal ist. Anschließend klettert sie den Talrand hinauf und verläuft durch Felder nach Stoczek Klasztorny. Hier befindet sich das Sanktuarium ,,Mutter Gottes, Königin des Friedens“. Diese Kirche verdankt ihre Entstehung der Erfüllung eines Eides durch den ermländischen Bischof Mikołaj Szyszkowski, in Verbindung mit dem Abzug der Schweden aus dem Ermland im 17. Jh. Die barocke Rotunde wurden in Kürze ausgebaut, und nebenan wurde ein Kloster errichtet. Stoczek Klasztorny war in den Jahren 1953-1954 einer von vier Orten, an denen der polnische Primas Stefan Wyszyński inhaftiert war. In seiner Klosterzelle wurde eine Ausstellung eingerichtet, die dem polnischen Primas der Jahre 1948-1981 gewidmet ist. Das Sanktuarium ist eines der am häufigsten von gläubigen Pilgergruppen des Ermlands besuchten Sanktuarien und gleichzeitig die Hauptattraktion der Route. In Stoczek Klasztorny trifft die Route auf den Radwanderweg Green Velo, der aus Lidzbark auf dem Damm einer ehemaligen Bahnlinie verläuft. Die Rückkehr auf diesem Weg stellt eine Möglichkeit dar, die Ausflugsstrecke abzukürzen, was für weniger trainierte Radfahrer bequem sein kann. Der Radweg auf dem Damm ist mit Schotter befestigt und verläuft fast eben, außerdem ist er verkehrsbefreit. Man kann auf dem Damm bis nach Sarnowo fahren (dadurch wird der Ausflug entlang der Route um 2 Kilometer verkürzt) oder direkt bis nach Lidzbark. Die Entfernung zwischen dem Dorf Sarnowo und dem Zentrum von Lidzbark ist gleich lang, unabhängig davon, ob wir diesen Abschnitt auf der blauen Route oder auf dem Radwanderweg Green Velo den Damm entlang fahren. Im weiteren Teil verläuft die Route durch das Dorf Kierwiny, wo sie nach Westen abbiegt und in Richtung Lidzbark umkehrt. Sie gelangt zum Dorf Sarnowo und kreuzt den ehemaligen Bahndamm. Der weitere Teil der Route verläuft weiter nach Westen, am Waldrand entlang, parallel zur Bahnlinie. Die Route endet in der östlichen Vorstadt von Lidzbark Warmiński.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Lidzbark Warmiński – bauliche Struktur der Stadt, historische Gebäude
  2. Stoczek Klasztorny - Sanktuarium
  3. Malerische Aussichten und ruhige Landschaften.

Die gesamte Route ist für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt ausschließlich über verkehrsfreie Wege oder örtliche Wege mit geringem und sehr geringem Verkehrsaufkommen, keinerlei gefährliche Kreuzungen. Route für Mountainbiker und Liebhaber von Geländefahrten.

Startpunkt:

Lidzbark Warmiński, nördlicher Teil der Stadt, Kreuzung der Straßen ul. Polna und ul. Dąbrowskiego

Endpunkt:

Lidzbark Warmiński, östlicher Teil der Stadt, Tankstelle an der Landesstraße Nr. 51

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013