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Routensystem

Blaue Fahrradroute durch die Gemeinden Lubaczów und Horyniec-Zdrój

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
46.2 km
Zeit der Fahrt
5:00h
Für Wen
Für gelegentliche Fahrräder, Für Amateure der kulturellen Erbe
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über die Route
Kennzeichnung
Blau
Neigung
0.66 %
der höchste Punkt
267 m
der tiefste Punkt
202 m
Summe der Einfahrten
306 m
Summe der Abfahrten
314 m
verbunden mit Green Velo
Ja
Woiwodschaft
Podkarpackie
Königreich:
Roztocze

Eine der interessantesten Fahrradtouren von Roztocze. Sie führt aus Lubaczów durch die Wälder des polnisch-ukrainischen Grenzlandes, zwischen alten Kreuzen und kleinen Kapellen sowie Spuren ehemaliger Dörfer. Die größte Sehenswürdigkeit entlang der Route ist die orthodoxe Wehrkirche in Radruż, die in die Liste der UNESCO eingetragen ist. Interessant ist auch das malerische Horyniec-Zdrój, einer der kleinsten polnischen Kurorte. Die Route hat die Form einer Schleife mit einer Länge von nicht ganz 50 km. Sie führt über gute Asphaltstraßen und Waldwege. Sie stellt einen hervorragenden Vorschlag für einen ganztägigen, erholsamen Radausflug dar oder als Teil einer längeren Tour durch die Region Roztocze, mit Horyniec-Zdrój als Basis. Die Route ist mit blauer Farbe markiert und zwar nur in einer Fahrtrichtung. Deswegen sollte man sie gemäß der angegebenen Reihenfolge der Ortschaften befahren.

Allgemeiner Streckenverlauf: Młodów (0,0 km) - Borowa Góra (5,2 km) - Czerwona Figura (10,3 km) - Huta Kryształowa (15,0 km) - Radruż (22,0 km) - Horyniec-Zdrój (25,0 km) - Basznia Górna (35,5 km) - Basznia Dolna (38,3 km) - Borowa Góra (41 km) - Młodów (46,2 km).

Anfang und Ende der Route befinden sich im Dorf Młodów, in der östlichen Vorstadt von Lubacżów, ca. 2 km vom Zentrum entfernt. Der erste Abschnitt der Strecke führt leicht ansteigend eine guten Asphaltstraße am Waldrand entlang zu einer Anhöhe namens Borowa Góra. Hier gibt es zahlreiche sakrale Objekte zu sehen. In der Nähe sind die Arbeiten an einer Badeanstalt im Gange, in Zukunft soll hier eine Anlage mit Schwimmbecken entstehen. Von diesem Ort verläuft die Route weiter in Richtung der immer wilder und menschenleerer werdenden Wälder, die das polnisch-ukrainische Grenzland bewachsen. Der Weg ist beinahe frei von Verkehr und führt entlang einer Asphaltstraße von sehr guter Qualität. Er gelangt nach Czerwona Figura – einer religiöse Kultstätte. Die Route biegt nach Norden ab, in Richtung des Dorfes Huta Kryształowa. Es lohnt sich, den tiefer im Wald gelegenen, ehemaligen Standort einer orthodoxen Kirche namens „Sienawka“ zu sehen, der von alten Eichen umringt ist. Die Route führt weiter ins schöne, malerische Tal des Flüsschens Smolinka, zu einem Dorf, in dem früher einzigartiges, kristallenes Tafelgeschirr, Leuchter und Kronleuchter hergestellt wurden. Diese schmückten die Innenräume von Höfen und Palästen vieler Magnatenresidenzen. Leider ist heutzutage nicht einmal mehr bekannt, wo diese Manufaktur sich genau befand. Aus jenen Zeiten hat nur der Name überdauert - Huta Kryształowa („Kristallhütte“). Nach den tragischen Ereignissen der Nachkriegszeit mussten die ehemaligen Bewohner diese Gegend verlassen. Der neue Verwalter, die Staatliche Landwirtschaft, hinterließ ihre Spuren in Form von verfallenen Wirtschaftsgebäuden. Hier kann man auch das Gebäude einer Gutshofbrennerei aus der Vorkriegszeit sehen, sowie ein Kreuz, das an die Aufhebung der Leibeigenschaft im Jahr 1848 erinnert. Auf der Fahrt in Richtung Grenze kann man die Überreste einer zwei Kilometer langen Lindenalle entdecken, die zum Park des im Jahr 1944 niedergebrannten Gutshofs Smolin führt. Die Route verbindet sich hier mit dem Radwanderweg Green Velo und verläuft fast direkt an der Grenze entlang zum 7 km weiter gelegenen Dorf Radruż, das für seine wunderschöne orthodoxe Wehrkirche bekannt ist, die in die Liste der UNESCO eingetragen ist. Dabei handelt es sich um einen der wichtigsten sakralen Holzbauten in Polen. Daneben befindet sich ein außergewöhnlich stimmungsvoller, alter Friedhof, der voller Steinkreuze aus Brusno ist. Aus Radruż führt die Route in den Kurort Horyniec-Zdrój, wo sich zahlreiche Geschäfte und gastronomische Einrichtungen befinden. Ausruhen kann man im Kurpark oder am Stausee. In der Kleinstadt gibt es zahlreiche historische Bauten, es lohnt sich also, etwas länger hier zu verweilen. Aus Horyniec führt die Route neben dem Stausee entlang zum Dorf Basznia Górna, wo sich die touristische Anlage „Kresowa Osada“ (Grenzlandsiedlung) befindet. Neben der Möglichkeit, die Geschichte der Region kennenzulernen, bietet die Einrichtung auch die Teilnahme an thematischen Workshops sowie regionale Spezialitäten. In der Nähe befindet sich das Dorf Basznia Górna, in dem sich interessante Sakralbauten befinden. Die Route führt zurück nach Borowa Góra und kehrt in die Vorstadt von Lubaczów zurück. Aufgrund der Anzahl der historischen Bauten und Sehenswürdigkeiten entlang der Route lohnt es sich, den Ausflug auf zwei Tage zu verteilen, wobei man am Anfang des Ausflugs zusätzlich Lubaczów besichtigen kann und am zweiten Tag die Gegend um Horyniec (besonders Nowiny Horynieckie, wo sich ein paar wirklich interessante Orte und Baudenkmäler befinden). Auf diese Weise, mit einer Übernachtung in Horyniec, machen wir garantiert einen außergewöhnlich interessanten Wochenendausflug mit dem Fahrrad.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Lubaczów – historische Bauten, Markplatz, Regionalmuseum (Muzeum Kresów)
  2. Borowa Góra – zahlreiche kleine Kapellen
  3. Czerwona Figura - Kreuze, kleine Kapellen, ehemaliger Standort einer orthodoxen Kirche „Sieniawka“
  4. Huta Kryształowa – Überreste eines Gutshofes, Lindenallee
  5. Tal des Flusses Sieniawka und Wälder des polnisch-ukrainischen Grenzlandes
  6. Radruż – orthodoxe Wehrkirche (eingetragen in die Liste der UNESCO), Friedhof
  7. Horyniec-Zdrój - Kurpark, Stausee, Sakralbauten, Palast der Familie Poniński
  8. Basznia Górna - Kresowa Osada (Themendorf), evangelischer Friedhof
  9. Basznia Dolna – historische Sakralbauten.

Die gesamte Route ist für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt ausschließlich über verkehrsfreie Wege oder örtliche Wege mit geringem und sehr geringem Verkehrsaufkommen, keinerlei gefährliche Kreuzungen. Die Route hat erholsamen Charakter. Route mit besonderen Sehenswürdigkeiten im Bereich des Kulturerbes.

Startpunkt:

Młodów, ul. Młodowska (2 km vom Zentrum von Lubaczów)

Endpunkt:

Młodów, ul. Młodowska (2 km vom Zentrum von Lubaczów)

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013