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Routensystem

"Durch die Gemeinde Michałowo" Fahrradroute

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
74.8 km
Zeit der Fahrt
4:55h
Für Wen
Für Amateure der Natur
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über die Route
Kennzeichnung
Grün
Neigung
0.6 %
der höchste Punkt
165 m
der tiefste Punkt
118 m
Summe der Einfahrten
432 m
Summe der Abfahrten
471 m
Abschnitte mit hohem Hang
2
verbunden mit Green Velo
Ja
Woiwodschaft
Podlaskie
Königreich:
Urwälder Białowieska und Knyszyńska

Die grüne Route „Durch die Gemeinde Michałowo“ ist eine interessante und relativ lange (75 km) Fahrradroute. Die gut gekennzeichnete Route verläuft hauptsächlich über unbefestigte, relativ gute Wege, wie auch über Asphaltwege und örtliche Straßen. Sie beginnt in Jałówka, an der weißrussischen Grenze, und führt über Michałowo nach Królowy Most im Herzen des Urwaldes von Knyszyń. Die Strecke ist sehr vielfältig, sie führt sowohl durch Wälder wie auch Felder, durch zahlreiche podlachische kleine Dörfer mit ihrer alten Holzbebauung. Sehenswürdigkeiten entlang der Route sind die zahlreichen orthodoxen Kirchen und Kapellen sowie die malerischen Ausblicke, wie auch der Stausee Siemianówka.

Allgemeiner Streckenverlauf: Jałówka (0,0 km) - Nowosady (3,8 km) - Bachury (15,6 km) - Bondary (22,8 km) - Juszkowy Gród (27,2 km) - Gorbacze (36,8 km) - Nowa Wola (43,4 km) - Michałowo (47,8 km) - Hieronimowo (54,9 km) - Topolany (58,3 km) - Sokole (66,1 km) - (74,8 km).

Die Strecke beginnt im Dorf Jałówka, das fast an der Grenze zu Weißrussland gelegen ist, in einer Umgebung, die weit entfernt von wichtigeren Straßen ist. Die Gegend grenzt im Süden an den Stausee Siemianówka und im Norden an ausgedehnte Wälder. Nach Gródek – der größten Ortschaft in der Gegend – sind es mehr als 10 Kilometer von hier. Interessant ist, dass Jałówka jahrhundertelang eine Stadt war. Aus ihrer Blütezeit ist die geräumige bauliche Struktur erhalten, die typisch für Kleinstädte ist, sowie zahlreiche Sakralbauten – die katholische Kirche, die orthodoxe Kirche und Kapelle sowie der jüdische Friedhof. Aus Jałówka führt die Strecke durch weite Felder und kleine Dörfer in Richtung des Stausees Siemianówka. Dabei handelt es sich um eines der größten künstlichen Gewässer in Polen, das in den Jahren 1977-1990 entstanden ist. Seine Oberfläche beträgt über 32 km2, und die durchschnittliche Tiefe, je nach Wasserstand, beträgt zwischen 1,50 m und 3,50 m. Die Route führt am nördlichen, sehr spärlich bewirtschafteten Seeufer entlang zum Dorf Bondary. In der Nähe befindet sich ein Damm aus Erdreich, der das Flusstal des Narew blockiert und dadurch den Stausee erzeugt. Von diesem Ort führt die Route durch das Dorf Juszkowy Gród, in dem sich eine historische orthodoxe Kirche befindet, zum Torfmoorreservat Jezioro Gorbacz. Dabei handelt es sich um einen außergewöhnlich interessanten Ort, an dem einer der letzten in diesem Teil von Polen vorhandenen Reliktseen aus der Saale-Kaltzeit sowie die ihn umgebenden Feuchtgebiete unter Schutz stehen. Die Route verläuft weiter nach Westen, zum Dorf Nowa Wola, wo man eine weitere historische, orthodoxe Kirche sehen kann. Von hier ist es bereits nicht mehr weit nach Michałowo, einem kleinen Städtchen, das gleichzeitig Sitz der gesamten Gemeinde ist. Zu Zeiten des russischen Teilungsgebietes war es – ähnlich wie viele andere Ortschaften im Umkreis von Białystok – ein großes Zentrum der Textilindustrie, das vor allem von Deutschen und Juden bewohnt war. Michałowo erhielt das Stadtrecht im Jahr 2009. Außer der bereits erwähnten orthodoxen Kirche kann man hier auch die gut erhaltene, bauliche Struktur des Industriestädtchens aus dem 19. Jahrhundert sehen. Im östlichen Teil der Ortschaft, am oberen Lauf des Flusses Supraśl, befindet sich ein kleiner Stausee. Die Route verläuft aus Michałowo in Richtung Westen zum Dorf Hieronimowo, wo man unbedingt die malerische Ruine des Palastes aus dem 18. Jh. sehen sollte. Von Hieronimowo verläuft die Route zum Dorf Topolanym wo sich die Kirche Verklärung Christi aus dem 18 Jahrhundert befindet. Hinter Topolany verändert sich der Charakter der Route schlagartig. Die offenen Felder, die charakteristisch für die Umgebung von Michałowo sind, werden von den Wäldern des Urwaldes von Knyszyń abgelöst, die den Radfahrer bis zum Ende der Route in Królowy Most begleiten. Dabei handelt es sich um Mischwälder, mit einem großen Anteil von Kiefern, die als Landschaftspark unter Schutz stehen. Außer einem kleinen Dorf und der Bahnstation Sokole führt die Route auf einem Abschnitt von 15 Kilometern durch dichte Waldgebiete.

Die Route endet in Królowy Most, wo sich eine weitere historische, orthodoxe Kirche befindet. Von hier aus kann man zum Beispiel auf der gelben Fahrradroute über Gródek nach Jałówka zurückkehren, was zusammengenommen einen Wochenendausflug mit einer Länge von mehr als 140 Kilometern ergibt. Man kann von hier aus auch auf der grünen oder blauen Fahrradroute nach Białystok fahren, das etwa 20 Kilometer entfernt liegt.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Jałówka – bauliche Struktur der Ortschaft, Sakralbauten
  2. Stausee Siemianówka
  3. Juszkowy Gród – orthodoxe Kirche
  4. Torfmoorreservat „Jezioro Gorbacz“
  5. Nowa Wola – orthodoxe Kirche
  6. Michałowo – bauliche Struktur der Ortschaft, Sakralbauten
  7. Hieronimowo - Palastruine
  8. Topolany – orthodoxe Kirche
  9. Landschaftspark des Urwalds von Knyszyń (Puszcza Knyszyńska)
  10. Królowy Most – orthodoxe Kirche

Die gesamte Route ist für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt ausschließlich über verkehrsfreie Wege oder örtliche Wege mit geringem und sehr geringem Verkehrsaufkommen, keinerlei gefährliche Kreuzungen. Die Route ist besonders reizvoll hinsichtlich der Natur entlang der Strecke.

Startpunkt:

Jałówka - Marktplatz

Endpunkt:

Królowy Most – Kreuzung mit der Landesstraße Nr. 65

Orte auf der Route (1)

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013