Sprache:

Routensystem

Rote Fahrradroute um Zagnańsk

Andere Radwege

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
12.5 km
Zeit der Fahrt
3:05h
Für Wen
Für gelegentliche Fahrräder, Für Amateure der schönen Landschaften, Für Amateure der Natur
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über die Route
Kennzeichnung
Rot
Neigung
1.6 %
der höchste Punkt
301 m
der tiefste Punkt
371 m
Summe der Einfahrten
194 m
Summe der Abfahrten
194 m
Abschnitte mit hohem Hang
2
Woiwodschaft
Świętokrzyskie
Königreich:
Heiligkreuz-Gebirge und Umgebung

Die Fahrradroute rund um Zagnańsk ist eine von zwei Routen für Radfahrer, die in dieser Gemeinde angelegt wurden. Sie ist mit roter Farbe gekennzeichnet und hat eine Länge von nicht ganz 13 Kilometern. Sie beginnt und endet in Zagnańsk, wobei sie zu zwei der drei größten Sehenswürdigkeiten der Gegend führt – der Eiche Bartek und dem Steinbruch in Zachełmie, in dem versteinerte Spuren von Tetrapoden gefunden wurden, ersten Landwirbeltieren. Die Route ist relativ chaotisch ausgeschildert und ziemlich hügelig, aber sie ist malerisch, interessant, verläuft auf guten Wegen und eignet sich für einen erholsamen Ausflug.

Allgemeiner Streckenverlauf: Zagnańsk, Gemeindeamt (0,0 km) - Eiche „Bartek“ (1,3 km) - Jasiów (2,3 km) - Goleniawy (3,5 km) - Bahnstation Zagnańsk (7,9 km) - Steinbruch Zachełmie (9,1 km) - Zachełmie (10,1 km) - Zagnańsk, Gemeindeamt (12,5 km).

Die Route beginnt im Zentrum von Zagnańsk. Dieses Dorf wurde im Mittelalter von den Krakauer Bischöfen gegründet. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es durch die Verfügbarkeit von Holz aus den ausgedehnten Wäldern der Puszcza Jodłowa zu einem bedeutenden Zentrum der Holzindustrie. Im Dorf befindet sich eine barocke Kirche und eine Zahl alter Holzhäuser. Die größte Attraktion der Gegend ist aber die Eiche Bartek, die sich ebenfalls in der Gemeinde Zagnańsk befindet. Die Route führt in ihre Richtung, entlang der ziemlich stark befahrenen Woiwodschaftsstraße. Sie ist der wahrscheinlich bekannteste Baum Polens und ist über 650 Jahre alt und besitzt einen Stamm mit einem Umfang von beinahe 10 Metern. Die Eiche ist seit Jahren erkrankt, ihre Äste werden von speziellen Pfeilern gestützt. Von diesem Ort führt die Route noch ein Stück in Richtung Samsonów, biegt aber nach Süden ab. Es lohnt sich, den Ausflug zu verlängern, um die monumentale Ruine des Hüttenwerks „Józef“ zu sehen. Dieser große Betrieb entstand im 19. Jahrhundert, wurde im selben Jahrhundert durch einen Brand zerstört und war eine der größten Fabriken von Kongresspolen. Er wurde am Ort einer Anlage errichtet, wo schon seit dem Mittelalter Eisen geschmolzen wurde. Bis heute sind die Ruinen eines riesigen Ofens, einer Gießerei und Kohleanlage erhalten sowie Häuser von Arbeitern, die in besserem Zustand sind. Es lohnt sich auch, den Wegstein aus dem 17. Jahrhundert zu sehen sowie zwei Erinnerungsstätten, die mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges verbunden sind. Aus Samsonów kann man auf einer Asphaltstraße zum Dorf Goleniawy zurückkehren, durch das die Route führt, wobei sie eine Bahnlinie kreuzt. Die Route wendet sich nach Osten und kommt an der Bahnstation Zagnańsk vorbei, um anschließend an den Fuß des Berges Chełmowa zu führen. An diesem Ort befindet sich ein Naturreservat, das einen ehemaligen Dolomitensteinbruch schützt. Die hiesigen Felsablagerungen haben ein Alter von 300 bis 400 Millionen Jahren. An diesem Ort wurde eine sensationelle archäologische Entdeckung gemacht, die es ermöglichte, das Datum des Landganges von Meerestieren um Millionen Jahre zu verschieben. In den Felsen, die im Steinbruch entdeckt wurden, fand man versteinerte Spuren von Tetrapoden – von ersten, primitiven Landwirbeltieren, die sich auf vier Beinen fortbewegten. Dadurch wurde der hiesige Steinbruch zu einer weltberühmten, geologischen Attraktion. Das Aussehen der Tetrapoden kann man auf Schautafeln sehen, die im Steinbruch aufgestellt sind. Die Route führt vom Steinbruch nach Norden, um am Rand der Puszcza Jodłowa entlang zum Zentrum von Zagnańsk zurückzukehren, womit die Schleife endet.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

  1. Zagnańsk – alte Holzhäuser
  2. Bartków - Eiche Bartek
  3. Zachełmie - Steinbruch, Kirche.

Die gesamte Route ist für Fahrräder mit Taschen bzw. Anhänger befahrbar. Die Strecke führt ausschließlich über verkehrsfreie Wege oder örtliche Wege mit geringem und sehr geringem Verkehrsaufkommen, keinerlei gefährliche Kreuzungen. Die Strecke dient zur aktiven Erholung. Route mit besonderen natürlichen Sehenswürdigkeiten.

Startpunkt:

Zagnańsk, Gemeindeamt

Endpunkt:

Zagnańsk, Gemeindeamt

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013