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Touren

An die Grenze des alten Polens

Tourist

Distanz (km) Höhe ü. d. M.
Strecke
29.5 km
Zeit der Fahrt
2:00h
Schwierigkeitsgrad
Für Fortgeschrittene
Über den Ausflug
Die Fahrzeit mit Besichtigung
210 min
der höchste Punkt
165 m
der tiefste Punkt
109 m
Woiwodschaft
Podlaskie
Königreich:
Das Tal von Biebrza und Narew

Wer gerne das Naturerlebnis mit dem Kennenlernen des historischen Erbes dieser Region verbinden möchte, sollte von diesem Vorschlag Gebrauch machen. Unterwegs warten auf die Radfahrer Tykocin – ein Ort, in dem man die Anwesenheit seiner früheren jüdischen Bewohner immer noch spüren kann, Pentowo – das 7. Europäische Storchendorf und Kiermusy mit seinem Wisent-Hof und dem Bernstein-Kastell. Der Geist der vergangenen Zeiten verbindet sich mit der unberührten Natur.

Die Tour beginnt in Jeżewo Stare an der Tankstelle, wo man problemlos das Auto stehenlassen kann. Von dort fährt man in Richtung Tykocin. Wenn man die orangenfarbene Markierung des Weges Green Velo gefunden hat, erreicht man Tykocin. Nach dem Verlassen der Ortschaft fährt man in Richtung des Storchendorfes Pentowo. Ein kurzes Stück der Strecke fährt man über Kieselweg, die Mühe lohnt sich aber auf jeden Fall. Das Gutshaus der Familie Toczyłowski und die klappernden Störche sind wichtige Bestandteile der Storchenroute von Podlachien, des längsten markierten Radwegs in der Woiwodschaft Podlaskie. Aus Pentowo fährt man nach Kiermusy. Es lohnt sich, hier etwas Zeit zu verbringen. Nach dem Verlassen der Ortschaft Kiermusy fährt man in westliche Richtung, bis zur Linksabbiegung in Nieciecie beim 16. Kilometer der Strecke. Beim 20. Kilometer in Łopuchowo kann man geradeaus eine Abkürzung über das Kopfsteinpflaster nehmen oder rechts abbiegen und auf die asphaltierte Straße fahren. Dieser Abschnitt führt zum 22. Kilometer der Strecke, an dem man links auf die stark befahrene Straße Nr. 64 wechseln muss. Beim 27. Kilometer verlässt man die Straße Nr. 64 und fährt den parallel verlaufenden Asphaltweg, dem Wegweiser zur Einfahrt auf den abgetrennten Radweg in 800 Meter folgend. Wenn man diesen erreicht, fährt man links. Nur noch wenige Kilometer und das Abenteuer geht zu Ende.

Route:
Jeżewo Stare (0 km)
Tykocin (9,1 km)
Pentowo (10,6 km)
Kiermusy (13,8 km)
Nieciecie (16,5 km)
Łopuchowo (20,6 km)
Zawady (22,4 km)
Jeżewo Stare (29,5 km)

Varianten der Route:

  • Białystok (Porosły) – Złotoria – Bagienki – Popowlany – Tykocin – Pentowo – Kiermusy – Rzędziany/Radule/Jeżewo Stare – Białystok (Porosły): etwa 58 km ohne Besichtigung, kein zusätzliches Transportmittel erforderlich
  • Jeżewo Stare – Tykocin – Nieciecie – Zawady – Sikory Janowięta – Kobylin Borzymy – Kropiewnica Racibory – Jeżewo Stare: führt vorbei an der Straße Nr. 64 mit viel Autoverkehr, macht einen ziemlich großen Umweg um das Narew-Tal (etwa 45 km)

Die Route ist teilweise ausgeschildert:

  • Markierung nach den Standards von PTTK
  • Jeżewo – Tykocin: blaue Markierung, undeutlich markiert
  • restlicher Teil der Strecke: außer den markierten Radwegen
  • Abschnitt Jeżewo – Tykocin – Hermany: markiert in Anlehnung an den Weg Green Velo
  • Teil der Route: über die Umgehungsstraße des Narew-Nationalparks

Straßendecke:

  • überwiegend Asphalt von guter Qualität: ca. 90%
  • bis Gutshaus Pentowo: ein für die alten Gutshöfe typischer Belag
  • Kiermusy: Schotter etwa 1 km
  • Łopuchowo: kurzer Abschnitt gepflastert

Sehenswürdigkeiten entlang der Route:
Tykocin – in der Stadt fühlt man sich, als ob man eine Zeitreise in die Vergangenheit machen würde. Enge steinerne Gassen, markante weiße Häuser mit roten Dächern – es ist eine andere Welt, die es nicht mehr gibt. In Tykocin findet man viele Spuren ihrer früheren jüdischen Bewohner. Es gibt hier auch ein Denkmal für den ehemaligen Besitzer der Stadt - Stefan Czarniecki

  • Große Synagoge – am Anfang begrüßt die Besucher die zweitgrößte Synagoge in Polen. Sie wurde im Jahre 1642 erbaut und bildet die wichtigste Spur des jüdischen Lebens in der Stadt. Die Juden bildeten vor dem Zweiten Weltkrieg mehr als die Hälfte ihrer Einwohner und waren interessanterweise für die Herstellung der Tallit - der Gebetstücher bekannt.
  • Talmudhaus – Gebäude aus dem 18. Jh.
  • Militärisches Alumnat – das erste Heim für Veteranen in Polen, heute befinden sich dort eine Pension und ein Restaurant mit wunderschönem Blick über den Narew.
  • Kirche der Hl. Dreifaltigkeit – diese barocke Kirche wurde von Jan Klemens Branicki gestiftet.


Pentowo – 7. Europäisches Storchendorf ist ein Titel, welcher von der deutschen Stiftung für Europäisches Naturerbe „Euronatur” verliehen wird. Es gibt dort ein Gutshaus der Familie Toczyłowski und Dutzende von klappernden Störchen.

Kiermusy – der Ort wird als Rückzugsort der Wisente und der adligen Tradition bezeichnet. Die Anlage besteht aus einem kleinen Gutshof, dem Bernstein-Kastell, dem Wirtshaus „Rzym“ und einem Vorwerk. Es lohnt sich, hier etwas Zeit zu verbringen.

Orte auf dem Ausflug (1)

Rozwój Polski Wschodniej Europejski Fundusz Rozwoju Regionalnego

Projekt współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Operacyjnego Rozwój Polski Wschodniej 2007-2013